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Nachdem alle Arbeitsschritte der Ernte mit Sorgfalt abgeschlossen wurden, ist es ebenso wichtig, dass die Oliven unter bestimmten Voraussetzungen (am besten in perforierten Kisten) und schnellstmöglich zur Ölmühle gebracht werden. Die Oliven werden 24 Stunden nach Anlieferung verarbeitet.

Bevor man mit der Extraktionsphase beginnt, werden die Oliven einigen wesentlichen Arbeitsschritten unterzogen: durch automatische Maschinen werden sie vom Blättern befreit, die abgesaugt werden, und mit Wasser von allen Rückständen und Verschmutzungen gereinigt.

Jetzt kann man zum Mahlen und Kneten übergehen. Durch diese Arbeitsschritte, die in Abfolge ausgeführt werden, erhält man den Olivenbrei, aus dem das Öl gewonnen wird.
Während der ersten Phase werden die Oliven durch Metallhämmer gebrochen. Der Brei aus Fruchtfleisch, Kernen und Schale wird dann in die Knetmaschine transportiert. Das Kneten, ein grundlegender Vorgang, der vorsichtig ausgeführt wird, bewirkt, dass sich die in der Frucht vorhandenen Ölmoleküle aneinander binden, um so anschließend von den anderen Bestandteilen getrennt werden zu können. Die Kontrolle der Temperatur und die Verarbeitungszeit sind wesentliche Faktoren, um den Ölbrei nicht zu beeinträchtigen. Unsere Anlage besteht aus vier geschlossenen Behältern oder Knetwannen aus Edelstahl. Edelstahl ist ein völlig geruchsfreies und geschmacksneutrales Material, das leicht zu reinigen ist. Das Verschließen der Behälter beugt die Bildung von Oxidationsprozessen vor, die das Öl nachteilig beeinträchtigen könnten.
Nach dieser wichtigen Phase geht man zum letzten Arbeitsschritt über, der Extraktion. In dieser Phase werden die drei Bestandteile endgültig getrennt: Oliventrester, Fruchtwasser und Öl. Das am Ende dieser Arbeitsvorgänge erhaltene Öl ist trüb und opalisierend und wird einem Filterprozess unterzogen, durch den es eine klare und leuchtende Farbe erhält und die Haltbarkeit verlängert wird.
Das Fruchtwasser wird in eigenen Zisternen entsorgt und nach strengen Hygienevorschriften geklärt. Der Oliventrester wird durch spezielle Maschinen vom Kern getrennt. Der Tresterrückstand wird in den Olivenhainen des Anwesens als Düngemittel verteilt. Der Kern als hölzerner Teil der Frucht ist ein ausgezeichneter Brennstoff, der in unserem Betrieb zum Beheizen der Ölmühle verwendet wird. Jeder Bestandteil wird wiederverwertet und auf natürliche Weise aufbereitet, ohne die Umwelt zu belasten.
Jetzt ist das „neue” Öl zum Konsum fertig.

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